The Tales of Beedle the Bard (Standardausgabe)


 
zu potterbezogen
• • • • •   (bewertet mit 2 von 5 Punkten)

Das buch ist an sich ok, aber ich hätte einfach etwas anderes erwartet.

ich hätte mir gewünscht, dass das buch unabhängiger von den harry potter hintergründen ist. es war ja schließlich in der "zaubererwelt" auch vor harrys auftreten existent und sogar berühmt. statt dessen ist es vollgestopft mit dumbledores persönlichen notizen, die sich immer wieder auf die härrypotterbücher beziehen.

auch ist nur ein teil der fünf geschichten interessant. da die geschichten zu kurz sind um einen ordentlichen handlungsstrang und spannungsbogen aufzubauen, hätte ich von ihnen wenigstens erwartet, dass sie eine gewisse moralische nachricht beinhalten. das trifft aber nur bei "the fountain of fair fortune" und "the tale of the three brothers" zu, vielleicht auch noch ein wenig bei "the warlock's hairy hart", aber hier hängt es von der interpretation des lesers ab.

in "the wizard and the hopping pot" war es anscheinend rowlings intention eine message gegen diskriminierung und für hilfsbereitschaft einzuarbeiten. aber in der geschichte wird diese nicht durch argumentation und überzeugungsarbeit rübergebracht, sondern durch einen hüpfenden kessel, der dem protagonist so lange auf die nerven geht, bis dieser sich beugt und aufhört muggel zu diskriminieren, ja sogar anfängt ihnen zu helfen. ob diese art von toleranz und hilfsbereitschaft wirklich das ist, was unsere gesellschaft anstreben sollte, wage ich zu bezweifeln.

in "babbity rabbity and her cackling stump" geht es um eine hexe, die bei hof eines muggelvassalen lebt, der eine zaubererfeindliche politik führt. in eine kabale verwickelt, gelingt es der hexe nur duch ihre magie zu entkommen. ich weiss immer noch nicht, was die geschichte uns verdeutlichen soll. um mal in fanfiction zu verfallen: für junge "magische leser" ist diese geschichte besimmt sehr lehrreich, da zum beispiel erwähnt wird, dass es kein zauberer vermag tote ins diesseits zurückzuholen. aber noch bin ich nicht verfreakt genug um das toll zu finden...

für knapp über hundert seiten, von denen ca. die hälfte (hab nicht nachgezählt) dumbledores notizen enthalten, und bloß fünf kurze märchen ist das buch meiner meinung nach schon relativ teuer. wen's beruhigt: ein teil davon geht an ne welfare org.

ach ja: die illustrationen und die aufmachung sind ganz in ordnung. zumindest ist es ein gutes gefühl das buch neben die ganzen HP bände ins regal zu schieben :))
Eine Rezension von alexander supertramp >
vom 8. November 2009
Kundenrezensionen:
68. Neue Geschichten, altertümlich verpackt
67. Super Märchenbuch!
66. So schön.
65. zu potterbezogen (die aktuell angezeigte Rezension)
64. Muggles, Hexen und Dummidore
63. Ganz nett, aber meiner Meinung nach kein "Must have".
62. Jeden Cent wert
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